Die Zukunft von mobilen Web Apps, mobilen Websites und Co

Die sogenannten mobilen Web Apps und mobile Webseiten werden auch für die breite Masse immer interessanter und verdrängen so nach und nach die bisher meist verwandten nativen Apps.

Dieser Trend lässt laut einer Expertenumfrage des eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft – nicht mehr lange auf sich warten.

Demnach sind 31% der Befragten der Meinung, dass mobile Web Apps in Zukunft sogar vor den mobilen Websites liegen.

Mehr über künftige Entwicklungen erfahren Sie hier.

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Die Zukunft gehört den Smartphones

Das ergab eine Umfrage von Forsa, nach der bereits heute rum 20 Millionen Menschen ein Smartphone besitzen. Damit verdrängen sie, nicht zuletzt durch ihre zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten, mehr und mehr die herkömmlichen Handys und halten Einzug in zahlreiche Taschen der User.

Immer beliebter wird auch die Möglichkeit, mobil ins Web zu gehen und dort alle nötigen Informationen abzurufen.

Für Unternehmen bietet das eine ideale Plattform, um neue Produkte mobil zu vermarkten und so die Aufmerksamkeit der Nutzer zu erhalten.

 

 

Werbung auf mobilen Endgeräten

Hinter dieser neuen Entwicklung verbirgt sich das mobile advertising und damit die Chance für Unternehmen in der Zukunft auch auf den mobilen Endgeräten ihrer Kunden auf sich Aufmerksam zu machen. Um den User aber nicht mit einer unübersichtlichen Website zu überfordern, ist die Verwendung von mobilen Web Apps in diesem Bereich von großer Bedeutung.

Durch den immer größer werdenden Smartphone-Nutzerkreis aufgrund der stetig sinkenden Datenflatrates und der vermehrten Nutzung des mobilen Internets, wird das mobile advertising immer weiter vorangetrieben.

Zu diesem Ergebnis kommt auch die Studie der Unit Mobile Advertising (MAC) des BVDW. Danach wurden im Jahr 2010 bereits 37,97% mehr mobile Kampagnen geschaltet, als noch im Vorjahr.

Speisekarte auf dem eigenen Smartphone

Dieser Trend kommt mehr und mehr auch nach Deutschland. Eine der ersten mobilen Web Apps, die in diesem Bereich umgesetzt wurden ist die flywai App von der flyacts GmbH.

Hinter flywai (engl. fly(ing) wai(ter) = fliegender Kellner) verbirgt sich die Option der digitalen Speisekarte. Diese Web App ermöglicht es Gästen, sich in dieser bebilderten Speisekarte umzusehen und über ihr Smartphone auch gleich die Bestellung aufzugeben. Diese wird dann auf einem Tablet-PC im Thekenbereich angezeigt.

Dieser neue Gastrotrend entlastet nicht nur Personal, sondern garantiert zusätzlich einen bequemen Bestellvorgang.

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The Next Generation – Das Paper-Phone

Das iPhone von Appel hat bald ausgedient. Denn Forscher der Queens University haben jetzt ein Paper Phone entwickelt, dass das gewöhnliche Smartphone bereist in fünf bis zehn Jahren ablösen soll.

Dabei ist das Paper Phone, wie es der Name schon sagt, gerade einmal so dick (dünn), wie ein Blatt Papier und passt damit auch in die engste Hosentasche. Auch um Knickstellen oder ähnliches muss man sich dann keine Sorgen machen, da es aus einem besonders biegsamen Material besteht und sogar durch biegen des Displays bedient wird.

So werden beispielsweise mobile Web Apps gesteuert, indem die obere Seite des Displays nach hinten umgebogen wird. DAmit ist der Energieverbrauch des Paper Phones besonders niedrig.

Trotz des noch sehr hohen Anschaffungspreises, gehört die Zukunft dem Paper Phone, da sind sich die Forscher sicher.

mobile Applikationen – das non plus Ultra

Schon vor etwa einem Jahr zeigten mobile web apps, welches Potential in ihnen steckt und heute wird es mehr und mehr sichtbar.

Schon damals zeigte die Studie „mobiles Internet“ von IP-Deutschland und Arthur D. Little, dass die Zukunft dem mobilen Internet und damit auch den mobilen apps gehört. Eines der interessanten Ergebnisse zeigt, dass die meisten der 2500 befragten Mobilfunknutzer großen Wert auf aktuelle Informationen legen, die aufgrund ihrer Aktualisierungsrate nur als mobile web apps realisiert werden können.

Solche mobilen Applikationen stellen damit ein ideales Instrument im Bereich mobile marketing dar, deren Potential bis heute nicht vollständig ausgeschöpft ist.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier.